Im Herbst und Winter nehmen Erkältungskrankheiten bei allen Menschen zu. Kleinkinder und Grundschüler scheinen besonders oft und stark betroffen zu sein. Stimmt das? Warum ist das so? Was kann man vorbeugend tun und welche Medikamente gehören in eine gute Hausapotheke?

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Kinder sind häufiger erkältet – wie kann man sie davor schützen?

Das Immunsystem von Kindern ist ebenso im Wachstum wie der ganze Kinderkörper. Weil es noch nicht ausgereift ist, sind Kinder anfälliger für Erkältungskrankheiten. Ein Schnupfen ist nicht schlimm, aber Dauererkältungen machen Kindern und Eltern den Alltag schwer. Da Kinder auch nicht gut für ihre eigene Hygiene sorgen können, sind Ansteckungen eine stetige Gefahr. Ein Kind, das draußen spielt, merkt auch oft nicht, wie kalt es eigentlich ist – und fängt sich häufiger eine Erkältung ein.
Eine vollständige Prophylaxe gibt es nicht – und sie wäre auch nicht sinnvoll. Kinder brauchen Erkältungen, um ihr Immunsystem vollständig zu entwickeln. Trotzdem lässt sich einiges tun, damit das Risiko minimiert wird.

  • Gesunde und vitaminreiche Ernährung stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte.
  • Regelmäßig die Hände waschen um sich vor Ansteckungen zu schützen.
  • Bettwäsche und Handtücher öfter wechseln, Schlafzimmer gut auslüften.
  • Auf Schal, Mütze und Handschuhe achten, am besten Rollkragen im Herbst tragen – einen Rollkragenpullover kann man schließlich nicht vergessen, einen Schal schon.
  • Nach einem Aufenthalt draußen schnell mit heißem Tee aufwärmen. Viel Trinken ist eine ideale Unterstützung des gesunden Stoffwechsels

Welche Hausmittel helfen – und was darf in der Hausapotheke nicht fehlen?

Beim ersten Husten muss nicht sofort ein verschreibungspflichtiges Medikament genommen werden. Heiße Zitrone mit einem Löffel Honig versorgt den Körper mit Vitamin C, genauso wie die vielen Orangen und Mandarinen, die in der kalten Jahreszeit verteilt werden. Ein heißes Erkältungsbad macht Kindern Spaß und befreit oft die Atemwege. Bei Fieber und Halsschmerzen hilft Lindenblütentee. Kündigt sich ein Schnupfen an, sollte vorsichtig inhaliert werden – das geht auch mit einer Schüssel heißem Wasser, ein paar Tropfen japanischem Heilpflanzenöl und einem Küchenhandtuch über dem Kopf – komplizierte Apparate sind nicht notwendig. Bei Husten ist es ratsam, abends vor dem Schlafengehen die Brust und den Rücken mit Kampfer oder einer Mentholsalbe einzucremen.
Es gibt verschiedene apothekenpflichtige Medikamente, die besonders in Herbst und Winter in keiner Hausapotheke fehlen sollten. Was in jeden Medizinschrank gehört, sind Nasenspray, Fieberthermometer, Halsbonbons und ein gutes Kinderbuch zum Vorlesen.

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Sofortmaßnahmen bei Erkältungsanzeichen

Fühlt das Kind sich matt, glänzen die Augen fiebrig? Husten, erstes Nasehochziehen und ein heißer Kopf? Man muss nicht sofort zum Arzt gehen. Sofort ein Halstuch oder einen Schal und eine Mütze auf den Kopf. Ein extra Vitaminschub durch einen Fruchtsmoothie aus frischem Obst zur Stärkung der Abwehrkräfte. Bei einer verstopften Nase unbedingt mit Thermalspray, Nasentropfen oder einem Absauger die Nase frei machen. Ist die Nase verstopft, atmet das Kind durch den Mund – und schnell sind alle Atemwege von Viren befallen. Eine große Auswahl an Nasensprays hat Shop Apotheke. So hat man innerhalb 1-2 Werktagen auch alles zuhause, bis auf komplette Hausapotheke.

Kindergarten und Schule: Erkältungsverbreitungen verhindern!

Wenn das Kind Fieber hat oder stark verschnupft ist, lässt man es zuhause. Jedes kranke Kind in Schule oder Kindergarten steckt andere Kinder, Lehrer und Erzieher an. Es ist für ein erkältetes Kind sinnvoller, einen Tag zu ruhen und gesund zu werden, als tagelang halbkrank im Kindergarten zu sein.